Materie am falschen Platz: Wie Ihre Bodenbeläge von Grund auf sauber werden.

GrundreinigungKennen Sie das Gesetz der Entropie? Nein? Dabei beobachten Sie wahrscheinlich täglich mit eigenen Augen, wie sich Schmutz ansammelt und immer mehr Schmutz nach sich zieht.

Genau dieses Phänomen beschreibt das Gesetz der Entropie - den Grad des Gleichgewichtes und der Unordnung. Mit anderen Worten: Jede Unordnung nimmt in einem System stetig zu. Der Grund: Die Natur geht immer den Weg des geringsten Widerstandes.

Schmutz ist sozusagen der „Godfather“ der Unordnung. Für jeden, dem an sauberen und weitgehendst staubfreien Räumlichkeiten gelegen ist, kommt das Gesetz der Entropie einer Herausforderung gleich. Wir von der algeb awell kämpfen seit Jahren erfolgreich gegen die Finten von Staub und Schmutz – und arbeiten dabei mit unseren eigenen Methoden.

Maßnahme 1: Die Grund- oder Zwischenreinigung. Wo nichts ist, kann sich weniger ansammeln. Was die wenigsten wissen: Mit Saugen und Schrubben können Sie nur dem Oberflächenschmutz Herr werden. Doch gerade bei textilen Bodenbelägen ist es nötig, mindestens einmal im Jahr den eingetretenen Schmutz mit speziellen Reinigungsverfahren zu entfernen.

Im übrigen gilt dies auch für PVC-, Linoleum- und Parkettbeläge. Betrachten Sie einmal den Lack Ihres Autos. Auch bei regelmäßigem Besuch der Waschanlage sollte der Lack mindestens einmal jährlich poliert und konserviert werden.

Wie oft Sie grundreinigen sollten, ist von Kriterien wie Frequentierung, Standort, Material etc. abhängig. Wir beraten Sie gerne individuell und schnell.

Reinigungs- und Hygienemanagement: Wie man Fachwirt wird

M.Preuss Michael Preuss ist Regionalleiter der algeb awell in Breisach. Seine Aufgaben: Kundenberatung und -betreuung, Koordination der Objektleiter im Schwarzwald und Nordbaden. Michael Preuss ist seit rund einem Jahr geprüfter „Fachwirt Reinigungs- und Hygienemanagement (FIGR)“. Diese spezielle Ausbildung absolvierte er am Forschungs- und Prüfinstitut Facilitymanagement Metzingen. Über die Lehrinhalte, seine persönliche Motivation und darüber, was sich seither verändert hat, spricht er in nachfolgendem Interview:

akzente: „Herr Preuss, wie lange dauert eine Fortbildung zum Fachwirt Reinigungs- und Hygienemanagement?

Michael Preuss: „Insgesamt etwa einen Monat lang. Man besucht das Institut in Metzingen in drei Unterricht-Blocks, die jeweils von Donnerstag bis Samstag gehen. Es war für mich eine große Herausforderung, mich an den Wochenenden weiterzubilden und für die Prüfung zu lernen – aber es hat sich gelohnt.“

akzente: „Was wissen Sie jetzt, was Sie vorher nicht wussten?“

Michael Preuss: „Die Fortbildung schafft ein hervorragendes Grundlagenwissen von allen Themen, die für das Reinigungsmanagement von Belang sind: von der Verfahrenstechnik, der Materialkunde über die unterschiedlichen Verschmutzungsarten, über Inhaltsstoffe, Wirksamkeit, aber auch Gefahren chemischer Produkte bis in die Bereiche Umwelt- und Arbeitsschutz. Weitere Themenschwerpunkte lagen in der Reinigungs- und Hygienetechnik sowie der betrieblichen Organisation.“

akzente: „Woraus konnten Sie für Ihre tägliche Arbeit den größten Nutzen ziehen?“

Michael Preuss: Besonders hilfreich fand ich neben der sehr Praxis bezogenen Vermittlung diverser Seminarinhalte die Empfehlungen des Instituts, die ich seither bei der Kundenberatung -und betreuung umsetzen und nutzen kann. Das kommt bei den Kunden spürbar an. Das Feedback ist sehr positiv.“

akzente: „Welche ist Ihre wichtigste fachliche Erkenntnis aus dieser Fortbildung?“

Michael Preuss: „Dass es keine Allheilmittel gibt. Je mehr man weiß, desto klarer wird, wie wichtig es ist, jeweils im Einzelfall zu entscheiden. Bei der Reinigung kommt es im Wesentlichen auf den richtigen Prozeß aus Reinigungsmittel, Reinigungsgerät und -verfahren an, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Dieser Prozeß ist dann auf die jeweilige Oberfläche und Verschmutzungsart abzustimmen, und kann dann sogar noch je nach Jahreszeit variieren."


Materie am falschen Platz – Teil 2: Selbst ist der Hausherr

Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, bei den Maßnahmen gegen die entropischen Reaktionen der in diesen Dingen etwas nachlässigen Natur. Neben einer professionellen Reinigung können auch Sie als Hausherr eine Menge selbst tun, um das Ausmaß der Verunreinigung in Ihren Räumlichkeiten einzudämmen.

Maßnahme 2: Schmutzfangmatten Zugegeben, das hört sich erst einmal „spießig“ an, ist aber ein höchst wirkungsvolles Instrument gegen Verunreinigung aller Art. Denn der meiste Schmutz klebt an den Schuhen Ihrer Kunden und Mitarbeiter. Nun gut, Sie könnten darauf bestehen, dass Besucher sich vor Betreten der Firmenräume ab sofort die Schuhe ausziehen. Wir geben allerdings zu bedenken, dass solche Maßnahmen möglicherweise auf Befremden stoßen könnten.

Eine Schmutzfangmatte, am besten mit Ihrem Firmenemblem gestaltet, ist besucherfreundlicher und schützt Ihre Böden ebenfalls. Sorgen Sie für ausreichende Sauberlaufzonen, damit der gröbste Schmutz erst gar nicht Ihr Haus betritt. Angenehmer Nebeneffekt: Sauberlaufzonen wirken fast wie ein „roter Teppich“. So bekommen Sie das Problem dezent in den Griff – und Ihre Böden sehen dabei in jeder Hinsicht gut aus.


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